Ferienhaus Meisenweg

Wyk auf Föhr-Südstrand

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Zugegeben: subjektiv. Dafür aber unbezahlt!

An– und Abreise

 

Anreise mit dem PKW aus dem Süden: Die landschaftlich reizvollere Fahrt führt sicher ab Hamburg über die A23 – falls genügend Zeit übrig ist, empfiehlt es sich unbedingt, das Wattenmeerforum anzusehen: www.multimar-wattforum.de – mindestens 2 Stunden für die Besichtigung einplanen. Tönning selbst hat einen alten Hafen und eine reizvolle Innenstadt. Wer lieber zügig vorankommt, sollte über die A7 bis Flensburg-Handewitt (letzte Ausfahrt vor der Grenze) fahren. Direkt an der Ausfahrt befindet sich ein skandinavisches Einkaufszentrum, das 7 Tage in der Woche geöffnet hat: www.scandinavian-park.de. Für einmal Durchlaufen sollte man ca. 45 Minuten einplanen – und auf alle Naschkatzen in der Familie aufpassen, da es dort Schokolade und Pralinen in Riesenpackungen gibt. Wegen der hohen Steuer auf alkoholhaltige Getränke beim Nachbarn Dänemark ist das Angebot auf diesem Sektor riesig, und erstaunlicherweise sind die Preise relativ niedrig. Außerdem gibt es skandinavische Spezialitäten wie Elchwurst oder dänischen Käse.

Tanken: Auf der Insel gibt es drei Tankstellen. Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob die sich wirklich Konkurrenz machen. Aus diesem Grund tanke ich immer kurz vor Dagebüll auf dem Festland. In den meisten Fällen reicht das sogar für einen dreiwöchigen Urlaub auf der Insel, obwohl man durch den Kurzstreckenverkehr wesentlich mehr verbraucht als man denkt.

Anreise mit dem Zug: Aus dem Ruhrgebiet, Niedersachsen und Hessen gibt es durchgehende Kurswagen bis auf die Dagebüller Mole. Aber auch aus den anderen Gegenden  Deutschlands kommt man gut mit der Bahn nach Dagebüll - und zwar in einer Zeit, die sich mit dem Auto nur durch schnelles Fahren unterbieten lässt! Hier können Sie nachschauen, wie gut Ihre Verbindung mit der Bahn ist: http://www.bahn.de/regional/view/regionen/schholst/spezial1/foehr.shtml. Vom Eisenbahnwagen bis auf die Fähre sind es dann maximal 200 m zu Fuß. Vor allem für Gäste aus Bayern bietet sich der Nachtzug mit Liegewagen an - am letzten Arbeitstag abends in den Zug steigen und am ersten Urlaubstag schon auf Föhr zu Mittag essen. Von Baden-Württemberg aus kann man diese Möglichkeit durch Umsteigen in Würzburg in die CityNightLine auch nutzen.

Fährverbindung: Ganz wichtig: wer mit dem Auto anreist, sollte vor allem während der Saison und an Weihnachten rechtzeitig reservieren. Für die Sommermonate sind die Fähren oft bereits im Februar ausgebucht! Besonders schnell und einfach geht die Reservierung, wenn man sich vorher bei der W. D. R. registrieren lässt. Einzelheiten finden Sie unter: www.faehre.de

Gastronomie auf den Fähren: Sicher hat jeder schon mal schlechte Erfahrungen mit der Gastronomie in Zügen oder Flugzeugen gemacht. Auf den Fähren ist das nicht ganz so, da sich die Gastronomen eher anstrengen: denn wem es nicht schmeckt, der wird kein zweites Mal bestellen, sondern künftig lieber die 45 Minuten, die die Überfahrt dauert, hungrig und durstig „aussitzen“.

Mein Tipp für den Abreisetag: Am letzten Urlaubstag nicht zuhause in der Ferienwohnung, sondern ganz in Ruhe während der 45 Minuten Fahrt nach Dagebüll frühstücken.

Wyk

Bu-Bu: Buchladen am Sandwall – seit Jahrzehnten eine Institution. Auch sonntags gibt’s aktuelle Zeitungen. Bu-Bu kann für „Leseratten“ auch ganz fix Bücher bestellen, außerdem wird auch innerhalb ganz Deutschlands versendet.

www.bu-bu.de

Godewind: Restaurant in der Feldstraße. Mein absoluter Favorit: So freundlich wird man selten in einem Restaurant bedient, auch in wesentlich teureren nicht. Außerdem ist das Restaurant mit den Jahreszeiten wechselnd immer sehr reizvoll im aktuellen Country-Stil dekoriert, das Auge kann also ebenfalls genießen. Wer Fisch mag, sollte den „Nordischen Fischteller“ mit drei Sorten gebratener Fische bestellen. Auch sehr gut und reichhaltig, allerdings nur im Winter auf der Karte: Grünkohl mit allen Beilagen sowie (nur bestellen, falls man wirklich Riesenhunger hat) Gans – gibt es immer um den Martinstag herum.

Insel-Cafe: Ecke Mittelstraße/Sandwall. Gemütliches Sitzen, gemischtes Publikum. Meine Empfehlung: Waffeln mit heißen Sauerkirschen und Sahne.

Albrecht’s Nr. een: Imbiss in der Mittelstraße, gegenüber von „Bohn Küche & Tafel“. Für einen Imbiss sehr gute Qualität, reichliche Portionen – und alles ansprechend angerichtet. Einfache Gerichte gibt es ab 3€, für das teuerste Gericht, die Ente, müssen 8€ bezahlt werden.

Klatts Fischbude: Verkaufsstand auf dem Parkplatz von Kaufhaus Knudtsen. Besonders auf die Sonderangebote achten, es lohnt sich! Meine Favoriten: Matjes und alle Arten von Heringssalaten.

Schapers: Café und Bistro am Südstrand, direkt neben der Surfschule. Drinnen und draußen sitzen, selbst im Herbst halten es die ganz Hartgesottenen noch im Windschutz der Strandkörbe direkt auf der kleinen Terrasse gut aus. Für den kleinen Hunger im Lauf des Tages können die Pommes Frites empfohlen werden – gut, reichlich und bezahlbar. Auch die Heißgetränke zum Mitnehmen sind qualitativ gut. Und wer abends etwas größeren Hunger hat, der sollte unbedingt den gegrillten Schafskäse probieren. Abends oft gut voll, also rechtzeitig hingehen!

www.schapers.net/html/schapers_bistro_cafe_bar.php

Pitschi‘s: ebenfalls ein Café und Bistro am Südstrand. Mit persönlich schmecken dort die Heißgetränke besonders gut - auch deswegen, weil es auch wirklich „Heißgetränke“ sind, und nicht irgendwelche abgestandenen lauwarmen Sachen. Außerdem wird man sehr freundlich bedient. Empfehlenswert: Currywurst – riesengroß und lecker.

Lund: Im nördlichen Teil des Sandwalls. Besonders auf die Sonderangebote achten: Fischbruch (Heilbutt, Stremellachs) für 1,50 €/100gr! Es lohnt sich!

Carl-Haeberlin-Museum: Wegen seiner alten Vitrinen und Schauräume ist das Museum selbst schon den Besuch wert, auf dem Gelände steht auch das – versetzte – älteste Föhrer Haus, eine uralte Scheune und eine kleine Bockwindmühle. Seit kurzem gibt es auch einen interaktiven Raum zum Thema „Leben auf Föhr“, sehr empfehlenswert, auch für die Kleinsten

www.friesen-museum.de

Wellenbad: Reizvoll, bei schönem Wetter im Außenbecken zu schwimmen – mit Blick auf das Meer und die Halligen. Am Abend ist das Außenbecken beleuchtet, da macht das Schwimmen und Träumen unter dem Sternenhimmel besonders viel Spaß. www.aquawyk.de

Mitbringsel/Dekoratives: Gibt es bei „Matthias Bohn Küche + Tafel“ in der Mittelstraße. Für einen Laden auf der Insel eine sehr große und auch ansprechende Auswahl. Die Beratung ist immer freundlich, Mitbringsel werden liebevoll eingepackt.

Haushaltwaren: Der Sky-Markt in der Nähe des Hafens hat eine recht gute Auswahl an Haushaltwaren und einfachen Elektrogeräten.

Wyker Fischmarkt: Im Sommer sonntags am Innenhafen, nette Atmosphäre. Mein Tipp: sonntags das Mittagessen ausfallen lassen und bei Klatt „Bratheringe mit Bratkartoffeln“ essen. Das passende Getränk dazu gibt es frisch gezapft am zentralen Getränkestand.

www.fischmarkt-wyk.de

Lebensmittel: Seit einiger Zeit gibt es auch in Wyk im Hemkweg (im „Industriegebiet“ am Hafen) einen Lidl. Das hält die Lebensmittelkosten im Urlaub auf dem Niveau von zuhause.

Außerdem kann man natürlich auch bei Sky (direkt gegenüber Lidl) oder Knudtsen (Boldixumer Straße) einkaufen. Hier gibt es auch Lebensmittel von der Insel - durch einen Kauf kann man die einheimische Landwirtschaft unterstützen und die Umwelt schonen, weil kein Transporter weiter fahren muss, als die Insel lang ist.

Die Lebensmittel-Läden haben  vom Montag bis Samstag von 8 bis 20 Uhr, in der Saison auch sonntags ab dem späten Vormittag offen. Letzteres ist hilfreich, falls man erst am Samstag-Abend anreist.

Träumen: In der Nähe des ehemaligen Sanatoriumsgartens gibt es eine große, vor kurzem völlig neu gestaltete Ausbuchtung der Strandpromenade, „Klagemauer“ genannt, weil sich da die Kurgäste gegenseitig ihre Leiden erzählen. Wenn aber mal nicht so viele Leute da sind, dann finde ich den Blick über Strand und Meer bis Langeneß und dahinter auf Hooge am schönsten. Wenn man richtig angezogen ist, dann kann man es auch im Winter an sonnigen Tagen an dieser windgeschützten Ecke gut für eine Zeitlang aushalten, das Glitzern der Sonnenstrahlen auf den Wellen genießen oder den Fähren in der Fahrrinne hinterher sehen.

Klein Helgoland: Café am Sportboothafen in Wyk, ein wenig vor dem Deich versteckt, liegt das 2007 wieder eröffnete „Klein Helgoland“. Ein wenig „stylisch“, sehr leckere Kuchen und eine fast schon zu große Auswahl an Kaffees, Tees und Wässern. Und vor allem: eine phantastische Aussicht übers Wattenmeer bis zum Festland. Selbst im Herbst ein Genuss: Schaffelle auf jedem Stuhl sorgen für „Wärme von unten“.

www.freienstein-auf-foehr.de/helgoland.htm

Nieblum

St. Johannis: Einer der drei "Friesendome" – alte Grabsteine und ein schöner Blick in die Marsch

Zum Schlachter: Restaurant in der Nieblumer Mitte, zeichnet sich durch leckeres Essen aus, die Portionen sind riesig, annehmbares Preisniveau. Dienstags und samstags leckeres Salatbuffet. Meine Empfehlung: Rib-Eye-Steak oder Lady-Steak, jeweils mit erstklassigen Pommes Frites.

www.zum-schlachter.de

Haus des Gastes: An der Meere, auf dem Teich davor schwimmen im Frühjahr unglaublich viele junge Entenfamilien mit ihren niedlichen Küken.

Borgsum

Lembecksburg: Mittelalterlicher Ringwall, mit der besten Rundsicht über die Insel.

Midlum

Midlumer Krog: Freundliche Bedienung, sehr leckeres Essen. Im Winter allerdings rechtzeitig wegen Betriebsruhe nachfragen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass auch das Feiern von Familienfesten dort prima gelingt. Empfehlenswert: Ente! Und im Winter: Grünkohl nach Art des Hauses - absolute Spitze!

www.midlumer-krog.de

Oevenum

Bäuerliches Museum: In der Buurnstrat, meiner Meinung nach das absolute "Muss" für Föhrurlauber, der Stifter Heie Sönksen-Martens führt selbst, Museum – vor allem aber sein Gründer - sind unbedingt erlebenswert. Im Sommer von 14.00 – 17:00 Uhr, im Winter nur nach Vereinbarung offen. www.insel-museum.de/museen_oevenum.php

Bauernmarkt in Oevenum: ab März/April bis Oktober findet in Oevenum der Bauernmarkt statt. Einheimische Spezialitäten, Handarbeiten und auch allerlei Krimskrams ergeben eine Mischung, die den Besuch lohnt. Immer donnerstags ab 10.00 Uhr, Parkplätze werden extra ausgeschildert.

Bikebrennen, immer am 21. Februar: In meinen Augen am schönsten in der Oevenumer Marsch –deutlich mehr Einheimische als Touristen, an der Würstchenbude nimmt man sich auch noch die Zeit, die Würstchen vor dem Verkauf vollständig durchzubraten. Weiterer Vorteil: Nicht alle rauschen schon um 19.00 Uhr ab zum vorbestellten Grünkohlessen, „Nachteil“: hier wird man schnell von Jugendlichen traditionsgemäß im Gesicht rußig gemacht.

Kröger's Dörpskrog: Gaststätte in der Dörpstrat. Hier sind Muscheln die Spezialität des Hauses - am besten gebraten mit Bratkartoffeln. Keine Diätmahlzeit, aber lecker. Auch alle Fischgerichte schmecken gut, die Portionen sind reichlich und vor allem bezahlbar. Wer regelmäßig den „Inselboten“ liest, der stößt auch gelegentlich auf die Anzeige „Muscheltage im Krog“ - dann gibt‘s Muscheln satt bis zum Abwinken. 

Alkersum

Museum Kunst der Westküste: Mitten im Dorf befindet sich in einer gelungenen Mischung aus Alt– und Neubauten das 2009 eröffnete Museum. Der Stifter der Sammlung und des Gebäudes hat mehrere hundert Gemälde zum Thema „Kunst der Westküste“ zusammengetragen. Die Kunstwerke stammen dementsprechend aus Frankreich, Belgien, Holland, Deutschland, Dänemark und Norwegen, wobei der Schwerpunkt auf den Entstehungsjahren 1830 bis 1930 liegt. Die Eröffnungsausstellung mit Kunst aus der museumseigenen Sammlung wurde vom Publikum so gut angenommen, dass bereits nach 3 Monaten die Besucherzahl erreicht wurde, die für das ganze erste Jahr vorgesehen war. Hingehen lohnt sich auf jeden Fall! Und da die Führungen nicht allzu teuer sind, empfehle ich die Teilnahme daran. Die Öffnungszeiten, die Zeiten der Führungen und auch die Zeit, in der das Museum für ein paar Wochen wegen Aufbaus der neuen Ausstellung geschlossen ist, findet man auf der Museums-Homepage: www.mkdw.de

Utersum

Haus des Gastes: Direkt am Strand, bei gutem Wetter tolle Aussicht nach Amrum und Sylt, Gedenkstein für Hans Rosenthal, der direkt um die Ecke gewohnt hat, am besten zum Sonnenuntergang hingehen und den Fotoapparat mitnehmen. Im Haus des Gastes gibt es im 1. OG und auf der Terrasse einfache leckere Gerichte mit einem sehr günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis - und dazu gibt es einen tollen Blick zur Nordspitze von Amrum.

Strandwanderung

Am Südufer von Föhr von Wyk nach Utersum, zurück mit dem Bus, anstrengend!

Amrum

Radeln auf der Nachbarinsel: Tagesausflug mit der Fähre, Fahrrad mitnehmen (oder auf Amrum leihen) und auf der Ostseite von Amrum nach Norddorf und auf der Westseite über die Dörfer wieder zurück nach Wittdün, falls er offen hat (nur vormittags an Wochentagen, im Winter ganz geschlossen): auf den Leuchtturm steigen. Tipp: in der Wittdüner Hauptstraße gibt es bei „Buttze“ hervorragende Fischbrötchen.

www.amrum.de

Wattwanderung

Von Utersum/Föhr nach Norddorf/Amrum oder umgekehrt – gibt’s schon im Frühjahr, direkt vor Norddorf gibt’s einen tiefen Priel (~90 cm) zu durchwaten. Aber aufgepasst: Nur mit Führer, alles andere ist lebensgefährlich!

Fahrradtour

Über die Föhrer Dörfer – sehr nette Häuser stehen in Süderende und dem "Reihendorf" Oldsum/Klintum/Toftum

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